Ausbildungsbetriebe
Gerade Inhaber:innen eines kleineren Betriebs fragen sich, warum soll ich ausbilden? Was soll der Stress?
In der Industrie ist das keine Frage. Hier ist Ausbilden Überlebens notwendig.
Zwei gute Gründe, warum es beim GiM auch so ist:
Fachkräfte selbst ausbilden
Gut ausgebildete Fachkräfte für immersive Medien sind noch rar. Wer selbst ausbildet, kann Nachwuchskräfte über drei Jahre an die eigene Praxis, Arbeitsweise und Projekte heranführen und Kompetenzen dort aufbauen, wo sie im Betrieb tatsächlich gebraucht werden.
Wissen weitergeben = Branche stärken
Viele Kompetenzen der immersiven Medienproduktion wurden bisher über Studium, Quereinstieg und Learning by Doing erworben. Mit dem GiM gibt es dafür einen dualen Ausbildungsweg. Ausbildungsbetriebe geben ihr Wissen weiter und sorgen dafür, dass Erfahrung und Know-how in der Branche bleiben.
VORAUSSETZUNGEN
Muss ein Betrieb wirklich alles können? Nein! Aber er muss ausbilden können.. Dafür braucht es Ausbilder:innen im Haus, die eine Ausbildereignungsprüfung (AEVO) abgelegt haben. Das ist kein Hexenwerk und wir helfen euch hierbei gerne weiter. Außerdem müssen Betriebe wesentliche Inhalte des Berufs vermitteln. Was intern fehlt, kann über Kooperationen oder Verbundausbildung ergänzt werden.

Wie werden wir Ausbildungsbetrieb?
Der erste Weg führt zur zuständigen IHK.
ERSTENS: IHK VOR ORT KONTAKTIEREN
Die IHK am Standort ist meistens grundsätzlich zuständig. Gegebenenfalls die IHK am Schulstandort. Die IHK prüft die Eignung und trägt den Ausbildungsvertrag ein. Gerade weil der Ausbildungsberuf noch jung ist, lohnt sich eine frühe Kontaktaufnahme.
ZWEITENS: AUSBILDUNGSPLANUNG
Der Ausbildungsrahmenplan gibt vor, was ein/e GiM während der drei Jahre lernen soll. Wie ihr diese Inhalte in euren Alltag übersetzt, liegt bei euch. Wenn ihr nicht alles abdecken könnt, keine Angst: auch die Schule übernimmt einen Teil. Und dann kann man auch mit Partner:innen arbeiten.
Zum dualen System gehören zwei Lernorte:
Betrieb und Berufschule.
Die kann beim GiM schon mal etwas weiter weg sein.

1. Arbeit von Monika Sobczynska / Hartkorn Gewürzmühle
Seit dem Start 2023 haben sich bundesweit sieben Berufsschulstandorte für den/die GiM etabliert. Welche Schule infrage kommt und wie der Unterricht organsiert ist, hängt vom Standort des Ausbildungsbetriebes und den dort geltenden Regelungen ab. >> Berufsschulstandorte (link)
2. Blablablablabla

IHK
Erste Anlaufstelle
- Beratung
- Eignung
- Ausbildungsvertrag
Berufsschule
Zweiter Lernort
- Was
- Wie
- Wo
Materialien
Nützliches für die Ausbildungsplanung
- Ausbildungsordnung
- Ausbildungsrahmenplan
- weitere Unterlagen
Kollegiale Unterstützung gefällig?
Austausch & Support
Der GiM ist ein junger Beruf mit noch wenige Ausbildungserfahrung. Umso wichtiger ist der Austausch mit anderen. In der GiM-Fachcommunity auf Leando tauschen sich Ausbildungsbetriebe, Ausbilder:innen, Berufsschullehrkräfte, Prüfer:innen und weitere Akteur:innen über die Ausbildungspraxis aus. Hier geht es um konkrete Fragen, Erfahrungen und Lösungen rund um Ausbildung und Prüfung.
DER EDFVR begleitet die Community und bringt die verschiedenen Akteur:innen zusammen.

